Netzwerk zirkuläre Wertschöpfung

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Kai Schlögel

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Mit zunehmender Verknappung primärer Ressourcen bei gleichbleibendem Rohstoffverbrauch bedarf es Ansätzen zur Optimierung von Wertschöpfungsketten, Vermeidung von Abfällen und Verwertung von Sekundärrohstoffen. Im Sinne einer Circular Economy werden mit dem Ansatz zirkulärer Wertschöpfung alle Sektoren der Rohstoffwirtschaft einbezogen, um Stoffe wirksam im Kreislauf zu führen. Im Rahmen des Projekts :metabolon beschäftigt sich das „Netzwerk zirkuläre Wertschöpfung“ mit der Zusammenführung von Akteuren aus Forschung, Industrie und Politik, um isoliert ablaufende Bemühungen zu bündeln und durch gemeinsamen Austausch Synergieeffekte zu nutzen.

Ausgehend von Schwerpunkten in der Abfallwirtschaft arbeitet das Netzwerk daran, Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette vom Produktdesign bis zur Entsorgung zu verbinden. Dazu werden zunächst Stoffströme mit akutem Handlungsbedarf bzw. hohem Einsparungspotential identifiziert und Maßnahmen zu deren Nutzung abgeleitet. Durch Organisation eigener Veranstaltungsformate werden die Akteure zusammengebracht und ein offener Wissenstransfer gewährleistet. In den daraus entstehenden Arbeitskreisen werden anschließend Impulse und Strategien für Forschung und Förderung entwickelt. Initiale Themenschwerpunkte bilden das Recycling mineralischer Abfälle und die Klärschlammentsorgung bei gleichzeitiger Phosphorrückgewinnung sowie jeweils die techno-ökonomische Analyse derer Verwertungspfade.

Den Kern des Konsortiums bildet die Forschungsgemeinschaft: metabolon unter Trägerschaft des Bergischen Abfallwirtschaftsverbands (BAV) und fachlicher Leitung der Hochschulinstitute:

  • Lehr- und Forschungsgebiet Technologie der Energierohstoffe (TEER), RWTH Aachen
  • Lehrstuhl für Operationsmanagement (OM), RWTH Aachen
  • Institut für Infrastruktur Wasser Ressourcen Umwelt (IWARU), FH Münster

Unterstützt wird das Projekt von Vertretern aus Verbänden und Landesinitiativen als Impulsgeber in Bezug auf die Praxistauglichkeit von Forschungsansätzen. Das „Netzwerk zirkuläre Wertschöpfung“ wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

EFRE.NRW Logo Logo Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen