PhoREKA: neues Projekt zur Klärschlammverwertung am TEER

01.02.2019
 

Am 01.02.2019 startet am TEER ein neues Förderprojekt zum Thema Klärschlammverwertung und Phosphor-Recycling. Gemeinsam mit dem Wasserverband Eifel-Rur (WVER), dem Erftverband (EV) und den Stadtentwässerungsbetrieben Köln (StEB Köln) soll für die Region Rur, Erft, Köln ein Konzept zur Nutzbarmachung von Phosphor aus Klärschlamm-Aschen entwickelt werden.

Durch die Novelle der Klärschlammverordnung wird die Behandlung von Klärschlamm in bisher etablierten Verwertungs- und Entsorgungspfaden, wie der Mitverbrennung und direkten landwirtschaftlichen Nutzung, zukünftig eingeschränkt und zudem eine Phosphor-Rückgewinnung vorgeschrieben. Der WVER, der EV und die StEB Köln (Klärschlammkooperation Rheinland) planen zur umweltgerechten und gesicherten Klärschlammentsorgung daher die Errichtung einer gemeinsamen Monoverbrennungsanlage. Die Rückgewinnung des in den anfallenden Aschen konzentrierten Phosphors ist bislang jedoch ungeklärt und soll im Projekt PhoREKA, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, erarbeitet werden.