Neues Projekt: Stofflich-energetische Verwertung von carbonfaserhaltigen Abfällen in der Pyrometallurgie

15.06.2020
 

Im Mai 2020 startete das Verbundprojekt "CF Pyro – Stofflich-energetische Verwertung von carbonfaserhaltigen Abfällen in der Pyrometallurgie".

Ziel des Projekts ist eine umfassende Technologiebewertung von pyrometallurgischen Verfahren hinsichtlich ihrer Eignung für die Verwertung carbonfaserhaltiger Reststoffe. Dies beinhaltet hauptsächlich Untersuchungen zur prinzipiellen Umsetzbarkeit im thermischen Prozess, sowie das Handling (Arbeitssicherheit) und die Vermeidung etwaiger Emissionen lungengängiger WHO-Fasern. Darüber hinaus werden mögliche Auswirkungen des Einsatzes carbonfaserhaltiger Abfälle auf die Prozessintegrität und Produktqualität untersucht. Die Arbeiten des TEER konzentrieren sich neben der Projektkoordination im Wesentlichen auf das Versuchsdesign und die Charakterisierung des thermischen Umsetzungs- und Emissionsverhaltens der carbonfaserhaltigen Reststoffe.

Projektpartner auf metallurgischer Seite ist der Fachbereich 4.4 Thermochemische Reststoffbehandlung und Wertstoffrückgewinnung der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM). Das Projekt wird für zweieinhalb Jahre vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie über die Forschungsvereinigung Carbon Composites Leichtbau gGmbH der Industriellen Gemeinschaftsforschung der AiF gefördert.