RessourcenKolleg.NRW

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Das Thema Ressourcensicherheit stellt neben der nachhaltigen Energieversorgung die zentrale Herausforderung des 21. Jahrhunderts dar. Der Standort Deutschland ist aufgrund der geographischen Rohstoffknappheit dabei besonders auf die Schließung von Stoffkreisläufen und die Nutzung von Sekundärrohstoffen angewiesen.

Vor diesem Hintergrund startet im Mai 2013 die Forschungskooperation „RessourcenKolleg.NRW - Ressourcengewinnung aus gemischten Abfallfraktionen“ zwischen der RWTH Aachen und der Fachhochschule Münster.

Diese verfolgt das Ziel, die Rückgewinnung und Verwertung werthaltiger Metalle aus gemischten, verbundstoffreichen Abfallfraktion, zum Beispiel Elektronikschrott, Schredderleichtfraktionen, Fraktionen aus dem Gebäude- und Infrastrukturbestand und andere, bei gleichzeitiger stofflicher und/oder energetischer Nutzung des Kunststoffanteils der Abfälle zu untersuchen. Auch die metallurgische Nutzung des Kokses, der bei der thermochemischen Behandlung der Verbundfraktionen anfällt, soll im Rahmen des Kollegs betrachtet werden. Im Kolleg werden acht Promotionsvorhaben angelegt, mit denen exemplarisch einzelne Fragestellungen intensiv betrachtet werden.

Seitens der RWTH Aachen sind am Projekt das Institut für Aufbereitung und Recycling, das Institut für Metallurgische Prozesstechnik und Metallrecycling sowie das Lehr- und Forschungsgebiet Technologie der Energierohstoffe beteiligt. Die Projektleitung wird durch das Labor für Abfallwirtschaft, Siedlungswasserwirtschaft und Umweltchemie übernommen. Weitere Beteiligte Insitute der Fachhochschule Münster sind das Lehr- und Forschungsgebiet Baubetrieb/Projektmanagement und das Labor für Strömungstechnik und Strömungssimulation. Im Rahmen der Forschungskooperation wird am TEER die thermochemische Aufbereitung metallhaltiger Verbundkonzentrate aus Mischabfällen untersucht. In diesem Zusammenhang soll das Potenzial der Verbundstoffauftrennung und Metallrückgewinnung aufgezeigt werden. Die Untersuchungsergebnisse sollen schließlich zur Erarbeitung eines effizienten und umweltfreundlichen Verfahrens, das eine Rückgewinnung von Metallen ermöglicht, genutzt werden.

Durch die Förderinitiative „NRW.Forschungskooperationen Uni & FH“ wird den beteiligten Hochschulinstituten ein Ausbau der vorhandenen Kooperationen ermöglicht und diese verstetigt.

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